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Schweden unter Strom: Zur Zukunft der Energieversorgung

Morgens mit dem Elektroauto zur Arbeit, vom Schreibtisch aus dann schnell die Waschmaschine anstellen und nach Feierabend in den mit Solarenergie beheizten Pool springen – das sind keine Zukunftsträumereien mehr. In der Sustainable City Hyllie ist das urbane Leben der Zukunft längst Realität geworden. Hier legte eine ganz besondere Kooperation die Basis für ein innovatives Energiekonzept. Neben der Entwicklung passender Lösungen und tragfähiger Systeme für die Energiewende geht es vor allem darum, Verständnis und Vertrauen für die zukunftsweisenden Technologien zu schaffen. Denn sichere, nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung ist nicht nur in der Energiebranche das führende Thema.

Im Juli veranstaltete E.ON daher mit Unterstützung von markenzeichen ein Blogger-Event in der Sustainable City Hyllie. Der früher als schwierig geltende Stadtteil Malmös wurde durch moderne, integrierte Energie-, Mobilitäts- und Abfallkonzepte aufgewertet. Der Startschuss für diese innovative Idee fiel 2011, als die drei Projektpartner E.ON, VA SYD – der lokale Versorger für Wasser, Abwasser und Müllentsorgung – und die Stadt Malmö einen Klimavertrag unterzeichneten. Dieser schrieb fest, dass Hyllie bis zum Jahr 2020 komplett aus erneuerbaren und recycelten Energien versorgt werden sollte. Das funktioniert jedoch nicht allein über moderne Photovoltaikanlagen auf den Dächern. In Hyllie zählt das Gesamtpaket: Von dezentralen Speichersystemen in den Kellern privater und öffentlicher Gebäude, über Carsharing-Pools für Elektroautos, bis hin zu automatischen Häckslern in den Spülbecken der Küche. Im Gegensatz zur aktuellen Lage in Deutschland werden Strom, Gas und Wasser sowie Abfall und Mobilität nicht einzeln betrachtet, sondern bilden eine Einheit.

Davon konnten sich die Energie-, Technik- und Lifestyle-Blogger vor Ort selbst ein Bild machen. Denn der ganzheitliche Ansatz des Projektes spiegelt sich nicht nur in Wohnungen und Büros wider. Auch Hotels, öffentliche Schwimmbäder, Schulen und ein Shopping-Center wurden bei den Smart City-Planungen berücksichtigt. Neben den innovativen Technologien zur Stromerzeugung und -speicherung steht vor allem eines im Vordergrund: das Miteinander von Mensch und Technik. Getreu der Leitidee „Creating New Habits“ können die Bewohner mit einem Höchstmaß an Autonomie selbst Strom erzeugen und ihren Verbrauch steuern. Das spart nicht nur Kosten, sondern sorgt für ein rundum neues Lebensgefühl. Denn das Energiekonzept in Hyllie berücksichtigt mehr als die Automatisierung und Steuerung von Smart Home-Techniken. Auch die Umgebung, die Nachbarschaft und der Stadtteil werden ganzheitlich betrachtet und in ein passgenaues Energiekonzept integriert.

Dezentralisierung, Digitalisierung und Energie-Balance sind also nicht nur spannende Themen für Technik-Fans. Mit dem Blogger-Event in Hyllie stellte E.ON den Lifestyle- und Trendbezug des Themas her: Urban Gardening und persönliche Einblicke in den Alltag der Bewohner neben intelligenten und verbrauchsorientierten Nutzungssystemen. Lokal verankert, smart integriert und digital vernetzt – in Hyllie wird vieles, was in Deutschland noch am Anfang steht, tatsächlich schon praktisch gelebt. Hier hat die Zukunft der Energieversorgung mitten in der Stadt bereits begonnen.

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